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Können Erfahrungen aus der Unternehmenssuche die "Big Data"-Strategie anleiten?

Unternehmen, die die Unternehmenssuche effektiv einsetzen, sind auch in einer idealen Position, Big Data zu nutzen

 

ZEIT UND GELD SPAREN

Schon seit den 90er Jahren weisen Anbieter von Unternehmenssuchen darauf hin, dass leichtere Verfügbarkeit von Informationen innerhalb des Unternehmens Zeit und Geld spart. Diese Aussagen werden seit langem von Analysten der Branche bestätigt. Wir sehen das auch so. 

Diese Position wird auch seit langem durch verschiedene Umfragen gestützt. Darunter zum Beispiel:

  • 2001 hat Outsell Inc. eine Umfrage bei 6300 amerikanischen Unternehmen vorgenommen und herausgefunden, dass die Zeit, die für die Suche nach Informationen aufgebracht wird, Kosten in Höhe von 10.000 US$ pro Mitarbeiter pro Jahr verursacht
  • 2006 hat die Butler Group in einem Bericht mit dem Titel "Enterprise Search & Retrieval" belegt, dass bis zu 10% der Gehaltskosten eines Unternehmens durch die Suche nach benötigten Informationen verschwendet werden

 

EINE GESCHICHTE DER GLEICHGÜLTIGKEIT

Trotzdem zeigen Umfragen immer noch Unzufriedenheit. Zum Beispiel:

  • 2001 hat eine IDC-Studie mit Titel "Quantifying Enterprise Search" ermittelt, dass die "Suchenden nur in 50% der Fälle oder seltener finden, was sie suchen"
  • 2011 ist ein MindMetre/Smartlogic Bericht mit Titel "Mind the Enterprise Search Gap" zu dem Schluss gekommen, dass "weniger als die Hälfte der Anwendungen für die Unternehmenssuche die Erwartungen erfüllen"

Sollte uns eine solche fortwährende negative Stimmung überraschen?  Wenn man die Investitionen bedenkt, welche einige der größten Softwareanbieter der Welt in den letzten 10 Jahren in die Suchmaschinen-Technologie eingebracht haben, vielleicht schon. Leider wissen wir aber nur zu gut, dass die in diesen Umfragen ermittelte Situation immer noch den Alltag in vielen Unternehmen beschreibt. Aus dem einen oder anderen Grund haben die Benutzer immer noch Schwierigkeiten, die Informationen zu finden, die sie benötigen.

 

EINIGE SIND BESSER ALS ANDERE

Eine Studie der Aberdeen Group von 2009, die bei 118 Unternehmen durchgeführt wurde, hat große Unterschiede zwischen Unternehmen gefunden, die eine effektive Unternehmenssuche einsetzen und solchen, die dies nicht geschafft haben.

 "Führungskräfte der am besten funktionierenden Unternehmen verbringen sechs Stunden pro Woche weniger auf der Suche nach Informationen, verglichen mit einer Stunde bei anderen Unternehmen."

Das ist ein beachtlicher Unterschied.

Search Technologies, als IT-Dienstleister spezialisiert auf Implementierungen von Suchmaschinen und mit einem Portfolio von über 300 Kunden aus Regierung und Geschäftswelt, geht davon aus, dass der Hauptfaktor die "Vernachlässigung von Daten" ist.

 

DEN UNTERSCHIED ERKENNEN

IT-Abteilungen wie auch Entscheidungsträger in Unternehmen arbeiten oft mit strukturierten Daten: 

  • In klaren, sauberen Zeilen und Spalten
  • Größtenteils durch automatisierte Prozesse erstellt, konsistent und berechenbar

Im Gegensatz dazu muss die Unternehmenssuche primär mit unstrukturierten Informationen klarkommen, die fast vollständig von Menschen erschaffen wurden. Diese Menschen können faul gewesen sein, sorglos, enthusiastisch, langatmig, emotional, voreingenommen, gedankenvoll, sorgfältig, unberechenbar, aber in jedem Fall war es ein einzigartiger Mensch. 

Von Menschen erstellter, unstrukturierter Content kann nicht so wie strukturierte Daten behandelt werden.

 

NICHT WIRKLICH BIG DATA ANALYSE, ABER...

Search Technologies hat sich über die letzten vier Jahre eine extensive Kundendatenbank erarbeitet, mit mehr als 50.000 Consultant-Tagen für Dienstleistungen zur Unterstützung von Implementierungen von Suchmaschinen.

Der Hauptteil der Arbeit zur Unterstützung von Unternehmen, ihre bestehenden, bislang enttäuschenden Suchimplementierungen zu verbessern, konzentriert sich dabei auf die Datenqualität.  

Müll kommt rein, Müll kommt raus

Ein Hauptpunkt bei der Unternehmenssuche ist es, sicherzustellen, dass die Daten vor dem Indexieren korrekt vorbereitet werden, damit wichtige Suchfunktionen genutzt werden können (die damit auch wiederum die Produktivität anheben) und um zu verhindern, dass irreführende Daten den Index verschmutzen.

 

BIG DATA gegenüber DATENQUALITÄT

Unzufriedenheit mit der Unternehmenssuche kann oft behoben werden, indem unstrukturierte Daten vor dem Indexieren passend geformt werden.  So sollten beispielsweise Metadaten erfasst oder erstellt werden, um die Suchnavigation und Optionen zum Sortieren der Ergebnisse zu fördern, oder um irreführende Menüstrukturen, Header und Footer zu entfernen. 

Vielleicht wird die aktuelle Begeisterung für Big Data auch diese Fragestellungen wieder auf den Tisch bringen. 

 

FÜHRUNGSKRÄFTE SIND MEHR INVOLVIERT

In den letzten gut 15 Jahren ist die Ineffizienz der Unternehmenssuche von der Führungsebene meist ignoriert worden.  Die Probleme bestehen, sind auch bekannt, aber schwer in Zahlen zu fassen.

Aber bei "Big Data" geht es nicht darum, hier und da ein paar Minuten Arbeitszeit einzusparen. Bei Big Data geht es um Geschäftseinblicke, die nur dann von Wert für das Unternehmen sind, wenn sie auch umsetzbar sind. 

Leitende Führungskräfte sind für die Entscheidungsfindung zuständig und basieren diese auf Einblicken aus Big Data

Datenherkunft und Transparenz sind für Entscheidungsträger wichtig. Wer will schon eine wichtige Geschäftsentscheidung basierend auf einer Datenanalyse treffen, wenn er nicht genau weiß, wo diese Daten herkommen und wie sie in die Analyse eingeflossen sind?  

 

KNOW-HOW IST VERFÜGBAR

Das Know-How und die Prozesse, die benötigt werden, um unstrukturierte Daten angemessen für die Unternehmenssuche vorzubereiten, entsprechen weitgehend denen, über die Daten für Big Data-Einblicke vorbereitet werden. Unternehmen wie Search Technologies verfügen über umfassende Erfahrung im Bereich unstrukturierter Daten und erstellen transparente Systeme für die Content-Verarbeitung, um zentrale Anwendungen zu unterstützen.

Der Hauptunterschied zwischen Big Data und der Unternehmenssuche liegt einfach nur darin, dass in der Welt des Big Data die Führungskräfte tatsächlich einen Grund haben, sich zu kümmern.

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